Über uns
Wir, das Medienhaus Main-Echo, sind die zentrale Informationsdrehscheibe für das Mainviereck. Mit unseren Redaktionen in Aschaffenburg, Alzenau, Obernburg und Lohr sind wir nah am Geschehen und an unseren Leserinnen und Lesern. Wir liefern glaubwürdige, verlässliche Informationen mit einem regionalen Grundton und tragen so zum gesellschaftlichen Ausgleich in unserer Heimat bei. Dabei beziehen wir auch klare Positionen, bleiben aber unparteiisch und dogmafrei.
Vielfalt unter einem Dach
Unsere Publikationen – vom Main-Echo über TOPSHOP bis zu den Monatstiteln Spessart, Mami, Papi & Ich und dem Löhrer Blättle – verbinden Menschen und schaffen Nähe und Heimat. Wir agieren interaktiv und digital, informieren rund um die Uhr auf allen Kanälen, von Print über Computer, Tablets und Smartphones bis zu sozialen Netzwerken.
Als Familienunternehmen mit Sitz in Aschaffenburg bieten wir zudem Dienstleistungen in Unternehmenskommunikation, Mediendesign, Logistik und Internetlösungen an.
Zahlen und Daten
Die Main-Echo Gesamtauflage erreicht 155.000 Menschen. Im 3. Quartal 2025 wurden 50.616 Zeitungsexemplare verkauft.1
1 IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)
Der TOPSHOP wird jeden Samstag an alle erreichbaren Haushalte der Stadt Aschaffenburg, des Kreises Aschaffenburg-Alzenau, des Kreises Miltenberg-Obernburg, des Altlandkreises Lohr, Teile des Altlandkreises Marktheidenfeld, Teile des Bereichs Wertheim, Teile der Landkreise Darmstadt/Dieburg und Offenbach geliefert. Gesamtauflage: 219.210
Die Onlineplattform www.main-echo.de bietet eine Reichweite von 2.106.818 Visits und 10.764.978 Page Impressions. 2
2 gem. IVW Oktober 2025
Gründung
Leser
TOPSHOP-Auflage
Unsere Gründung
Die Diktatur der Nationalsozialisten war zusammengebrochen, die West-Alliierten als neue Machthaber versuchten, die Demokratie in Deutschland zu verankern: Die Gründung des Main-Echo im Jahr 1945 ging einher mit einer epochalen Zeitenwende.

Main-Echo erscheint erstmals 1945
Eine freie Presse war den Amerikanern, in deren Besatzungszone Aschaffenburg lag, ein Grundpfeiler der angestrebten demokratischen Verhältnisse. Die US-Militärregierung ließ Zeitungen in den Jahren 1945 bis 1949 nur zu, wenn dort vertrauenswürdige Personen das Sagen hatten – und ja keine »Altverleger«, die zuvor die NS-Propaganda hinausposaunt hatten. Für Aschaffenburg erhielten 1945 Jean Stock und August Gräf die Lizenz der Militärregierung für eine neue Zeitung, die den Namen »Main-Echo« erhielt. Das Blatt erschien erstmals am 24. November 1945.
Lizenzträger Stock war früher Geschäftsführer der 1933 verbotenen sozialdemokratischen Aschaffenburger »Volkszeitung« gewesen; nach dem Krieg wurde er Aschaffenburger Oberbürgermeister und Landrat, später Regierungspräsident von Unterfranken. Auch der zweite Lizenzträger August Gräf war Sozialdemokrat. Er war vor dem Krieg Chefredakteur der SPD-Zeitung »Fränkischer Volksfreund« in Würzburg gewesen.
Zentrale Persönlichkeit der Geschichte
Die zentrale Persönlichkeit der Main-Echo-Geschichte, der aus Aschaffenburg stammende Wilhelm Engelhard (1896 – 1992), wurde 1947 Lizenzträger – anstelle von Hanns Wetzel, der seinerseits Stock gefolgt war. Der promovierte Volkswirt Engelhard hatte bis 1933 als Redakteur bei Berliner Zeitungen gearbeitet. Von jeder Verflechtung mit dem Nazi-System frei, erschien der parteilose Engelhard den Amerikanern 1947 als der richtige »bürgerlich-liberal geprägte« Anwärter für die freigewordene Lizenz, wie Ernst Pfeifer im 1995 erschienenen Buch »Von Tag zu Tag« über die Zeitungsgeschichte am bayerischen Untermain schrieb.
Engelhard prägte bis 1986, also bis zum 90. Lebensjahr, als Verleger die Entwicklung des Main-Echo. Seiner Familie gehört das Medienhaus nun in dritter Generation. Aus dem maximal sechsseitigen Blatt, das 1945 und 1946 nur an zwei Wochentagen erschienen war, ist das zentrale und auf allen Medienmärkten aktive Medienhaus am bayerischen Untermain geworden. Claus Morhart

Die Verleger Dr. Wilhelm Engelhard und August Gräf.
